Jan 20

timemachine“Normalerweise” kann Apple’s Backup Software Time Machine Sicherungen des Systems nur auf externe, unmittelbar mit dem Backup Computer verbundene, Festplatten (u.a. USB, Firewire oder Time Capsule) vornehmen.

Nach der Eingabe des folgenden Befehls im Terminal, kann Time Machine jedoch auch auf Netzlaufwerke sichern (z.B. NAS-Festplatten), sofern diese nicht mit FAT formiert sind:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Da diese Funktion in Mac OS X Leopard nicht offiziell beschrieben ist, sollte dieses Hidden Feature mit Vorsicht genutzt werden.


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Mar 05

Natürlich hat Mac OS X Tiger auch verschiedene eingebaute Screenshot-Funktionen, die Bildschirmfotos standardmässig in Form von PNG-Grafiken machen. Aufrufbar sind diese durch die folgenden Tastaturkürzel:

  • shift-apfel-3 erstellt einen Screenshot des gesamten Bildschirms und speichert diesen als Datei auf dem Desktop (Standardfunktion)
  • ctrl-shift-apfel-3 erstellt einen Screenshot des gesamten Bildschirms und speichert diesen in den Zwischenspeicher
  • shift-apfel-4 erstellt von einem markierten Bereich einen Screenshot als Datei und legt diese auf dem Desktop ab
  • ctrl-shift-apfel-4 erstellt von einem markierten Bereich einen Screenshot und speichert diesen in den Zwischenspeicher

Das Format des Screenshots kann aber auch festgelegt werden. War unter Panther noch das PDF als Standardformat eingestellt, verwendet Tiger PNG. Aber die Änderung (auch zu anderen Formaten) ist ein Kinderspiel:

Einfach das Terminal starten und dort folgende Zeilen eingeben, um das Standardformat PDF festzulegen:

defaults write com.apple.screencapture type pdf

Nach der nächsten Anmeldung bei Mac OS X sind die Änderungen wirksam.
Anstelle von pdf kann in der Kommandozeile auch tiff, gif, jpg, oder bmp eingetragen werden.


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Jan 04

Jeder, der schon einmal mit .htaccess Dateien für seinen Webserver oder andere Systemnahe Dateien unter Mac OS zu tun hatte wird das Problem kennen. Mac OS behandelt diese Dateien gemäss ihrer Endung wie Systemdateien und macht sie für den Benutzer im Finder unsichtbar.

Wo sich in Windows einfach ein Haken setzen lässt und man diesem Problem in den Ordnereinstellungen Herr wird, hat Tiger (ausnahmsweise mal) nichts entgegenzusetzen. Vergeblich sucht man unter “Einstellungen” oder “Darstellung” nach einer entsprechenden Option. Vergebens! Zu finden ist da nichts. Apple hat Mac OS diese Einstellungsmöglichkeit einfach nicht spendiert.

Aber es gibt einen recht pfiffigen Workaround, die versteckten Dateien dennoch sichtbar zu machen. Hierzu öffnet man das Terminal Fenster (zu finden im Finder unter Programme/Dienstprogramme/Terminal), markiert die komplette erste fett gedruckte Zeile und kopiert den Inhalt mit mit APFEL+C. Mit APFEL+V wird der Inhalt ins Terminal wieder eingefügt. Einmal RETURN und schon sind alle unsichtbaren Dateien sichtbar.

Rückgäng wird das Ganze dann mit dem Befehl in der zweiten fett markierten Zeile gemacht.

Dateien sichtbar machen:
defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles -boolean true;killall Finder

Dateien wieder unsichtbar machen (Ausgangszustand wiederherstellen):
defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles -boolean false;killall Finder


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