Feb 13

DVD-RWieder mal erweist sich Mac OS X als hervorragendes Betriebssystem, wenn es darum geht mit Boardmitteln ein ISO-Images (DVDs oder CDs) zu erzeugen oder zu brennen.

Das Erzeugen von ISO-Images geht folgendermassen:

Einfach die CD oder DVD, von der ein ISO-Image erstellt werden soll, in in das optische Laufwerk einlegen und das “Disk Utility” bzw. “Festplatten-Dienstprogtamm” aus dem Ordner “Applications/Utilities” bzw. “Programme/Dienstprogramme” starten. Darin auf der linken Seite die CD/DVD auswählen (einmal anklicken) und in der Toolbar mit dem Button “New Image” bzw. “Neues Image” auswählen. Dann noch im Dialogfenster das Format für das Image festlegen und schon schreibt Mac OS X los… Anschliessend kann dann die Datei-Erweiterung im Filenamen einfach von .cdr nach .iso umbenannt werden.

Das Brennen von ISO-Images geht sogar noch leichter:

Der einfachste Weg ist gleich aus dem Terminalfenster heraus (ohne grafische Oberfläche). Hier einfach die folgende Befehlszeile eingeben (Name und Pfad der ISO-Datei ist anzupassen):

hdiutil burn beispieldatei.iso

Und schon wird das Image auf einen freien CD- oder DVD-Rohling gebrannt.


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Feb 10

appleAlle Intel-Macs (Macbook, Macbook Pro, Mac Mini, Mac Pro und iMac) verfügen unter OSX (10.4. Tiger und 10.5. Leopard) über eine sehr interessante, aber nur von wenigen Nutzern tatsächlich verwendete Technologie, die sich Wake on LAN bzw. WoL nennt. Damit lässt sich ein in den Ruhezustand versetzter Mac über einen Netzwerkzugriff wieder aufwecken (d.h. ohne am Rechner eine Taste drücken zu müssen) und nach getaner Arbeit danach sogar wieder in den Schlafzustand versetzen.

Dies ist insbesondere dort von Nutzen, wenn man z.B. einen Homeserver oder einen Fileserver mit einem Mac Mini aufgebaut hat, den man aber nicht unbedingt die ganz Zeit durchlaufen lassen will.

Allerdings weckt nicht jede Anfrage an den Mac Mini diesen aus dem Schlaf auf. Nötig hierzu ist ein sog. “Magic Packet”, das per Ethernet-Verbindung geschickt werden muss (rein über WLAN funktioniert dies nicht). Wikipedia erklärt, wie dies technisch genau abläuft:

Das Datenpaket ist entweder direkt an die Netzwerkkarte adressiert oder wird als Broadcast verschickt. Es enthält 6 Mal in Folge den hexadezimalen Wert FF; unmittelbar danach erscheint die ununterbrochene 16-malige Wiederholung der MAC-Adresse der Netzwerkkarte. Dieser Inhalt kann in ein beliebiges Paket (z. B. IP, IPX) verpackt sein. Es existieren viele Software-Tools (z. B. ether-wake für unixähnliche Betriebssysteme), um solche Pakete zu versenden.

Für den Mac gibt es zwei sehr gute Tools die solche Magic Packets versenden und somit Wake on LAN ermöglichen:

  • Das umfangreiche, sehr gute aber auch sehr teure Fernwartungs-Programm Apple Remote Desktop.
  • Einfacher und kostengünstiger geht es mit der Freeware WakeOnLan, die obendrein gleich noch mit einem Dashboard Widget ausgestattet ist und sich kinderleicht bedienen lässt.

Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass auf dem Mac, der aus dem Ruhezustand aufgeweckt werden soll, Zugriffe des Netzwerkadministrators möglich sind. Hierzu muss in den Energiespareinstellungen die Option “Bei administrativen Ethernet Netzwerk-Zugriffen aufwachen” aktiviert sein.


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Oct 05

Der “Target Mode” (Mac mit gedrückter “T” Taste startet, um über FireWire auf sämtliche Daten der Festplatte zugreifen) erweist sich zwar als tolles Feature zur Datensicherung im Notfall, stellt aber vor allem für MacBooks ein Sicherheitsrisiko, falls die Geräte gestohlen werden und wichtige Passwörter, TANs und andere Zugangsdaten auf der Festplatte abgelegt sind.

Darum bietet es sich vor allem für mobile Geräte an, die Verschlüsselungsmöglichkeiten von Mac OS X zu nutzen. Hier gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, die Daten verschlüsselt abzuspeichern:

1. FileVault
Mit Filevault wird das komplette Verzeichnis des angemeldeten Benutzers verschlüsselt und kann nur noch lesbar geamcht werden, wenn der Benutzer sich korrekt eingeloggt hat.
FileVault ist in den Systemeinstellungen unter dem Punkt “Sicherheit” zu finden.
Nachteile: Der Aufwand für die Ver- und Entschlüsselung bindet Systemressourcen wodurch die Performance des Mac deutlich eingeschränkt wird. Hinzu kommt, dass Notfallsicherungen mittels Target Mode (s.o.) nicht mehr funktionieren.

2. Verschlüsseltes Disk Image
Eine andere praktikable Methode besteht darin, ein verschlüsseltes Disk Image anzulegen, in dem nur die wenigen, wirklich geheimen Daten gespeichert werden. Ein solches Disk Image kann mit dem Festplatten- Dienstprogramm aus dem Dienstprogramme-Ordner angelegt werden. Dort lässt sich ein neues Image erstellen und mit AES-128 verschlüsseln. Wenn davon auszugehen ist, dass der zur Ablage der geheimen Daten notwendige Speicherplatz im Laufe der Zeit weiter ansteigt, sollte ein mitwachsendes Image (sparseimage) erstellt werden.


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