Eigene iPhone App ohne Programmierkenntnisse erstellen mit vorgefertigtem App-Code

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Die Zahl der iOS-Apps für das Apple iPhone, den iPod touch und das iPad explodieren geradezu. Eine Ursache dafür ist, dass es immer einfacher wird simple eigene Apps ohne besonders große Programmierkenntnisse zu erstellen.

Wir haben uns einmal drei vorgefertigte Apps angeschaut, für deren Code man günstig eine Lizenz erstehen kann und die sich recht leicht modifizieren lassen.

Blog News

Eigene iPhone App mit Blognews erstellen

BlogNews bietet den App-Code für eine native iPhone-App, um die Inhalte eines WordPress-Blogs bzw. Magazins in professioneller Art und Weise auf die mobilen Apple-Geräte zu bekommen.

Die App ist sehr leicht selbst zu erstellen. Mit Copy und Paste wird einfach der RSS Feed der Website eingefügt und die App erledigt den Rest. Es gibt ein zusätzliches WordPress Plugin, das sicherstellt, dass die Thumbnails der einzelnen Posts richtig angezigt und von BlogNews übernommen werden.

Die Programmierer versprechen, dass man nicht länger als 10 Minuten braucht, um die Basis-Funktionen der App nutzen zu können.

Besondere Features von BlogNews:

– Erstellen einer SlideShow mit Bildern auf einem WebServer
– Automatische Übernahme von der neuesten Blog-Einträge
– Automatische Übernahme der Thumbnails eines Posts
– Integration von Google Analytics
– Social media Integation von Facebook, Youtube & Twitter
– Möglichkeit ein Custom design zu erstellen, das dem Look and Feel der Website entspricht

In Summe bietet BlogNews sehr rudimentäre aber solide Features, um den News-Flow von der eigenen Website auf das iPhone zu organisieren.

Hier geht’s zur ausführlichen Beschreibung von BlogNews bei Codecanyon.

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Graziella

Eigene iPhone App erstellen mit Graziella

Auch mit Graziella mann man ohne großen eigenen Aufwand eine iPhone-App in Apples Appstore veröffentlichen. Graziella ist komplett mit der letzten Version von XCode geschrieben und lässt sich – im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Apps mit PhPMyAdmin befüllen, d.h. WordPress ist nicht als Basis für die Daten/News erforderlich.

Graziellea ist vom Layout und durch die Verwendung des Parallax-Effekts zweifellos die stylischste Variante der hier vorgestellten iPhone Apps.

Hier geht’s zur ausführlichen Beschreibung von Graziella bei Codecanyon.

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WPAPP for WordPress

Eigene iPhone und iPad App erstellen mit WPAPP

Im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten iPhone Apps ist WpApp nicht nativ mit XCode erstellt sondern ein Titanium Template, das speziell darauf ausgerichtet ist eine iOS App für WordPress Blog zu erstellen.

WPAPP erlaubt es beliebig viele Kategorien anzulegen, greift Blog-Posts von WordPress ab, lässt Einträge per Facebook oder Email teilen und verwendet ein klassisches natives iOS User-Interface mit dem die meisten Nutzer aus anderen Apps bereits vertraut sind.

Zur Aktualisierung der Blog Posts benötigt WPAPP ein spezielles WordPress plugin, das mitgeliefert wird.

Als besonderen Bonus enthält WPAPP auch eine iPad-Version und sogar eine Android-Version.

Hier geht’s zur ausführlichen Beschreibung von WPAPP bei Codecanyon.

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Fazit:

Zum Testzeitpunkt sind die vorgestellten Basis-Apps alle schon recht ordentlich entwickelt und alle bieten eine gute Grundlagenfunktionalität für eine einfache eigene App, die idealerweise auf den Content aus einem WordPress-Blog zurückgreift.

Der Basis-Code ist in allen Fällen gut dokumentiert und ermöglicht es auch Nutzern, die keine tiefergehenden Programmier-Erfahrungen haben die Templates zu bearbeiten und in begrenztem Umfang den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Hinzu kommt, dass die Emtwickler aller hier vorgestellten Apps bislang Weiterentwicklungen und Bug-Fixes für ihren App-Code zur Verfügung gestellt haben, was sicherlich im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit einer App kein unwesentliches Kriterium ist.

Wer eine umfangreichere App braucht oder Individualisierungen in größerem Umfang wird auch nach wie vor nicht umher kommen mit einer Agentur Kontakt aufzunehmen, die die Programmierung, Weiterentwicklung und Vermarktung der eigenen iOS-App dann übernimmt – allerdings dann auch zu einem erheblich höheren Preis als die hier vorgestellten Low Budget-Varianten.